VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

| Annika | Christian | Dio | Eva | Friederike | Jonathan | Lena | Marcia | Marie | Miriam | Simone | Wiebke |

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Wo ist es kälter - In Namibia oder Sibirien...?

Autor: Jonathan | Datum: 16 Juni 2010, 09:48 | 61 Kommentare

Der Winter erreichte heute Morgen einen neuen Höhepunkt - wie schön :-).

Im Nachhinein kann ich nur dankbar dafür sein, dass ich gestern noch einen kleinen Steckdosenheizer bekam, um mein durch Größe und sonnenabgewandte Seite bedingt kaltes Zimmer etwas wärmer zu erleben.

Gestern Abend saßen Marie und ich dementsprechend grinsend und vergnügt in meinem Zimmer und erfreuten uns an dem warmen Luftstrom, der aus dem Gerät entwich. Aufgrund des Lärms schaltete ich es allerdings für die Nacht aus, um es dann - in froher Erwartung - heute Morgen nach dem Aufwachen wieder anzustellen und die Kälte, die sich über die Nacht in dem Raum angesammelt hatte, etwas wegzublasen.

Weit gefehlt - der Strom war wieder einmal weg, allerdings zum ersten Mal in den Morgenstunden stadtweit. Bisher waren wir damit nur Abends beglückt worden, was geplanten Kochorgien leicht Gummigeschoss-artige Dämpfer verpasste :-).

Mit einem minimal aufgekommenen Ärger stieg ich aus dem warmen Bett, um wenigstens warm zu duschen - weit gefehlt! Unsere Warmwasserleitung spuckte nicht einen Tropfen aus, ganz im Gegenteil zum kalten Hahn...

Wenig begeistert vom Morgen machte ich mich nach dem Frühstück in Richtung Büro auf. Beinah gegen Ende des Weges gibt es einen Wasserhahn am Straßenrand, der Wasser direkt aus der heißen Quelle von Rehoboth führt und oft von Bewohnern der Stadt benutzt wird, um warmes Wasser in Behältern nach Hause zu transportieren. Beinah ohne Unterbrechung fließt außerdem ein kleines Rinnsal immer den Berg hinunter und hinterlässt einen grünen Streifen auf dem sonst kargen Boden. Als ich diese Stelle passierte fiel ich beinah um als ich sah, dass die Ränder der Pfützen vereist waren und einige Eissplitter darum herum lagen.

Und damit es euch noch einmal auf der Zunge zergeht : Ich bin zufällig in Afrika ;-).

Naja, wir werden schon überleben, auch wenn ich am meisten Befürchtungen vor Juli habe - dem angekündigt kältesten Monat im Jahr Namibias...

 

Bis bald!

Euer zitternder

Jona :-)

 

«Neuerer Eintrag | Älterer Eintrag»

 

 

Kommentare bei alten Blogs deaktiviert.